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Eintracht eiskalt: 1:0 gegen Bremen
16.01.2010 20:15Das war cool: Die Eintracht hat den SV Werder Bremen schon zum zweiten Mal in dieser Saison geschlagen!
Die Eintracht bleibt trotz ihrer weiterhin verletzt fehlenden Stammstürmer Martin und Amanatidis auf Erfolgskurs und hat nach dem erfolgreichen Rückrundenauftakt nun schon 27 Punkte auf ihrem Konto. Martin verfolgte das Spiel vorm Fernseher in Regensburg. Im benachbarten Donaustauf steht seine dritte Reha-Woche bevor. Da tun Siege der mitunter leicht gedrückten Stimmung besonders gut. "Das 1:0 war verdient. Es ist super, wie gut und konzentriert die Jungs hinten standen. Das war eine sehr starke Teamleistung. Gegen so viele Nationalspieler, wie Bremen sie hat, musst du schon einen guten Tag erwischen. Und den hatten wir". Zudem war es auch für den objektiven Zuschauer eine spannende Partie. Ab der 20. Minute ging es phasenweise sehr offen und stürmisch zu in der Commerzbank-Arena. So klärte Russ in höchster Not vor Rosenberg nach schöner Flanke von Marin. Auf der anderen Seite fand der vom gut spielenden Köhler geschickte Ochs in Tim Wiese seinen Meister (22.). Große Aufregung dann nach dem Zweikampf von Franz gegen Marin im Frankfurter Strafraum: Zur Bestürzung der Bremer sah Schiedsrichter Weiner kein Foul von Franz. Ein anderer Mann in Schwarz hätte in der gleichen Situation wohl auf Elfmeter für die Norddeutschen erkannt.
Kombination des Tages bringt Tor des Tages
Auch in der zweiten Halbzeit war das Match unterhaltsam. Richtig glanzvoll dann der Eintracht-Angriff in der 57. Minute. "Das haben die Jungs super gespielt", sagte Martin. Ochs spielte zu Chris. Chris zu Schwegler. Schwegler wieder zu Chris. Und der passte zu Marco Russ, der den Ball "über Bande" - den Innenpfosten - ins Tor einnetzte. "Das war toll", sagte Martin, "sah ja fast so locker aus wie im Training", flachste er weiter. Chancen gab es auch danach noch. Vor allem für Teber, der zunächst mit seinem abgefälschten Distanzschuss knapp neben das Tor zog. Dann scheiterte er nach feinem Konter acht Minuten vor Schluss an Wiese. In der Nachspielzeit wurden die Bremer nochmals richtig gefährlich. Zunächst schoss Hunt knapp am Tor von Nikolov vorbei. Dann parierte Eintrachts "Dauerbrenner-Keeper" Hunts Volleyschuss aus 15 Metern.
Der Rückrundenstart hätte für die Eintracht nicht besser laufen können. Bei Eis und Schnee scheint das Skibbe-Team besonders gut drauf zu sein. Und nun heißt es Nachlegen - beim Auswärtsspiel in Nürnberg. Es scheint, als sei noch Einiges möglich in der Saison 2009/2010...
Peter Wolf
Position: ReporterGeburtsdatum: 00.00.0000
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Wirkungsort: Frankfurt - Deutschland
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