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Martin. Unerwarteter Held von Frankfurt!
08.08.2009 23:18Noch drei Tage zurück dachte er, dass den Wettkampf in Bremen er vielleicht von der Bank folgen wird.
Noch drei Tage zurück dachte er, dass den Wettkampf in Bremen er vielleicht von der Bank folgen wird. Zum Schluss entschied er über den Sieg mit Werder 3:2 mit dem entschiedenen Tor. "Das ist eine Bombe. Zugleich rechnete ich nicht, dass ich spielen werde," sagte Martin.
In Bremen hast du in die zweite Halbzeit angestiegen. Ablösung in der Halbzeit ist nicht gerade üblich...
"Am Mittwoch spielte ich einen Freundschaftswettkampf und fühlte ich mich nicht sehr wohl danach. Ich hatte Akupunktur und das half mir. Der Trainer fragte mich, ob ich mit der Mannschaft nach Bremen fahren will. Ich sagte ja und mal sehen am Tag des Wettkampfs, wie es mit mir sein würde. Ich rechnete nicht damit, dass spielen werde. Neunzehn von uns waren da. Ich dachte, dass ich auf die Tribune gehen würde. Zum Ende der ersten Hälfte stieß Amanatidis mit dem Gegner und der Trainer sagte, dass ich mich aufwärmen soll."
Also eine gezwungene Änderung in der Aufstellung...
"Genau. Amanatidis hatte doch in der ersten Hälfte zwei Tore geschossen. Ich war ein Bisschen nervös, dass ich spielen gehen sollte. Nach der Verletzung hatte ich noch ein wenig Angst. Doch... Es ist anders einen Freundschaftswettkampf zu spielen, als in der Bundesliga zu starten. Ich war neugierig, wie es sein wird. Aber zum Schluss war es super. Ich hatte keinen größeren Schmerz und noch dazu hatte ich das Siegstor geschossen. Einfach Spitze."
Im letzten Jahr hatten ihr mit Werder zwei starke Niederlagen erhalten, jetzt ein Sieg auf dem Feld des Favorits. Wie war der Wettkampf anders im Vergleich mit den Wettkämpfen im letzten Jahr?
"Wir änderten den Trainer, Styl. Diego verließ Bremen, es war nicht einfach für sie. Alle erwarteten, dass sie besiegen. Wir hatten schnell das führende Tor gegeben, das hatte die Heimmannschaft überrascht. Heute spielten wir einen schönen Fußball, die Mannschaft aus Bremen war ausgeglichen."
Du andeutetest, dass nach der Operation der Leisten fühltest du dich wohl. Wirklich war es nicht nötig sich zu schonen?
"Es ist wahr, dass zum Ende fühlte ich etwas. Aber ich bin völlig gelaufen. Bei einer zugespitzten Situation, fühlte ich, dass ich wahrscheinlich zurückweichen würde. Aber unter den Umständen lief es gut. Hoffentlich wird es noch besser sein."
Nach der Operation der Leisten bist du in einer guten Schiessform. Bisher in jedem Wettkamp hast du mindestens ein Tor geschossen...
(Lächeln) "Bis jetzt vier Wettkämpfe und sechs Tore. Das ist super. Aber man zählt die Tore von den Freundschaftswettkämpfen nicht. Jedes Tor helft sicher dem Selbstbewusstsein."
David Kalvas
Position: ReporterGeburtsdatum: 12.01.1978
Namenszeichnen des Autoren: dak
Wirkungsort: ČR
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