Wieder kein Heimsieg, aber weiter ungeschlagen

29.08.2009 23:04

Spannend, leistungsgerecht und am Ende etwas unglücklich: Das Heimspiel der Eintracht gegen Borussia Dortmund brachte statt des erhofften „Dreiers“ vor eigenem Publikum nur ein 1:1 (0:0).

Bild: www.eintracht.de

Spannend, leistungsgerecht und am Ende etwas unglücklich: Das Heimspiel der Eintracht gegen Borussia Dortmund brachte statt des erhofften „Dreiers“ vor eigenem Publikum nur ein 1:1 (0:0). Dabei war die Eintracht, die ohne den verletzten Martin Fenin spielte, sogar Mitte der zweiten Halbzeit am Rande einer Niederlage – Mohamed Zidan hatte nach einem billiardähnlichen Hin und Her im Frankfurter Strafraum die Dortmunder Führung erzielt (61.). Doch Ioannis Amanatidis schaffte schon sechs Minuten später mit einem Traumtor den verdienten Ausgleich.

Laut war es im Stadion. Die halbe Ostkurve der Commerzbank-Arena leuchtete Schwarz-Gelb. Wie immer, wenn die Westfalen nach Hessen kommen, ging es auf den Rängen im immerjungen Bundesliga-Klassiker hoch her. Entsprechend turbulent begann auch das Spiel, bei dem Dortmunds Trainer Klopp Barrios zunächst auf die Bank setzte. Meier und Amanatidis kamen schnell zu Chancen, die Weidenfeller aber gut parierte. Nach schönem Zuspiel von Caio erzielte die Eintracht durch Amanatidis ein für Sekunden umjubeltes Tor (33.), das der Schiedsrichter jedoch als „Abseitstreffer“ wertete. In vielen anderen Bundesliga-Partien hätte es in diesem Moment 1:0 gestanden.

Der Eintracht half es, dass Schwegler wieder auf der halblinken Seite dabei war. Als rechter Verteidiger ersetzte Franz den rotgesperrten Ochs. Der BVB spielte mit Zidan, dem gegen die Eintracht meistens etwas gelingt. So war es auch in diesem Spiel, als er Mitte der zweiten Halbzeit mit Glück und Geschick gegen die geschockten Hessen traf. Es war Eintrachts erster Rückstand in der Saison. Eintracht-Trainer Skibbe zollte den Fans in der anschließenden Pressekonferenz ein Extralob, weil sie nach der Dortmunder Führung nicht leiser, sondern eher noch lauter geworden waren. Angepeitscht und mit viel Wut im Bauch jagte Amanatidis den Ball zum Ausgleich ins Netz. Zuvor war der Eintracht (51.) auch noch ein Elfmeter verwehrt worden: Chris war von Santana im Strafraum gefällt worden – ohne Konsequenz für die Dortmunder.


Eintracht bekam in der letzten Phase des Spiels klares Oberwasser, doch zum einen traf Amanatidis, nachdem er Weidenfeller schon umkurvt hatte, nur das Außennetz. Und dann knallte Meiers Kopfball in der letzten Spielminute nur an die Unterkante der Latte. Die Fans blieben bis zum Schluss und munterten die Eintracht-Spieler mit viel Beifall auf. Denn Frankfurt fightete – und ist auch nach dem 4. Spieltag in der höchsten deutschen Spielklasse noch ohne Niederlage.

Die Autoren: Peter Wolf
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Wirkungsort: Frankfurt - Deutschland
Schlüsselwörter: Dortmund, Wettkampf, Serie ohne Gewinn, Serie ohne Niederlage

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